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Koliken

Koliken sind bei kleinen Babys häufig. Die Ursache ist nicht immer leicht zu finden. Eine Kolik liegt vor, wenn das kleine Baby durch die üblichen Möglichkeiten (Aufnehmen, Stillen oder Flasche, Schnuller, Windelwechsel) nicht zu beruhigen ist. Ein deutliches Zeichen für eine Kolik ist, wenn es nach der Mahlzeit weint, die Brust oder die Flasche jedoch ablehnt und heftig strampelt. Manche Babys schreien 1 Stunde und länger, zumeist am Abend. Diese Erscheinung nennt man "3- Monats-Koliken", sie kann 1 oder 2 Abende lang oder auch einige Wochen auftreten. Weint das Baby anhaltend, weil es aufgrund eines Wachstumsschubes mehr Milch braucht, als die Mutter im Moment geben kann, ist das keine Kolik, sondern eine übliche Nachfrage-Angebot-Regulierung beim Stillen.

Worauf Sie achten sollten

* Bleiben Sie trotz des anhaltenden Schreiens bei Ihrem Baby und dabei selbst ruhig. Seien Sie Tag und Nacht soviel wie möglich in seiner Nähe. Oft helfen Massagen mit der warmen Hand auf dem nackten Babybauch oder eine Babywärmflasche. Die Koliken erreichen um die 6. Woche ihren Höhepunkt und klingen meist bis Ende des 3. Monats völlig ab.
* Wenn Sie beunruhigt sind oder sich hilflos fühlen, sollten Sie nicht zögern, den Kinderarzt aufzusuchen.

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