Zuerst sollten Sie erkennen, um welches Problem es sich beim Erbrechen handelt:
* Aufstoßen nach der Mahlzeit: Wenn das Baby nach dem Füttern aufstoßen muss und dabei etwas Nahrung erbricht, hängt das oft mit hastigem Trinken zusammen. Machen Sie beim Füttern zwischendurch etwas Pause. Nach der Mahlzeit halten Sie das Baby aufrecht und lassen es aufstoßen. Diese harmlose Form des Erbrechens schwindet zwischen dem sechsten und dem neunten Monat.
* Erbrechen beim Baby im 1. Monat: Hat Ihr Baby im ersten Monat über 37,7Grad Körpertemperatur und erbricht, müssen Sie sofort den Arzt aufsuchen!
* Erbrechen nach dem Wechsel auf Säuglingsanfangsnahrung: Erbricht ein Baby nach der
Umstellung von Muttermilch auf Säuglingsanfangsnahrung und leidet zusätzlich an Koliken, kann es sich um eine Unverträglichkeit der künstlichen Nahrung handeln. Besprechen Sie sich mit dem Kinderarzt.
* Plötzliches Erbrechen bei einem älteren Baby: Ein- oder zweimaliges plötzliches Erbrechen, gefolgt von Durchfall, deutet meist auf eine Darmgrippe hin. Ein Arztbesuch ist bei unter Einjährigen nötig.
Hält das Erbrechen über sechs Stunden an, suchen Sie sofort den Arzt auf.