
Ernährung hat einen wesentlichen Einfluß auf die Fruchtbarkeit
Wenn man sich entschließt schwanger zu werden, sollte man auch auf seinen Lebensstil achten. Hören Sie mit dem Rauchen auf und verzichten Sie auf Koffein in jeglicher Form. Sie können mit Ihrer Ernährung dazu beitragen, die optimalen Voraussetzungen für ein gesundes Baby zu schaffen. Kümmern Sie sich mindestens ein halbes Jahr vor der Empfängnis um eine gesunde Lebensführung und ernähren Sie sich ausgewogen und bewusst: Achten Sie auf unbelastete Speisen, die alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthalten.
Verarbeitete Lebensmittel wird außerdem durch mechanische Verarbeitung, zu langes Lagern und nicht zuletzt auch durch Kochen vermindert. Viele Nahrungsmittel weisen eine erhöhte Schadstoffkonzentration aus, zurückzuführen ist dies auf Überdüngung und den Einsatz von Pestiziden. Weiters wirken sich synthetische Hormone negativ auf die Fruchtbarkeit aus. Daher ist es besonders wichtig in der Zeit vor der Empfängnis durch eine gesunde Ernährung die Weichen für eine gute Schwangerschaft zu stellen.
Daher achten Sie auf genügen Zufuhr von:
* Folsäure (wichtig für die Entwicklung eines Kindes schon vor der Empfängnis)
Enthalten in Vollkornprodukten, Gemüse und Milchprodukten sowie in einigen Obstsorten wie Erdbeeren, Kirschen, Trauben und Orangen
* Jod (wichtig für die Hormonfunktion im ganzen Körper - vor und während der Schwangerschaft)
* Selen (wichtig für die Eizellenreifung, spielt bei der Erbsubstanz eine große Rolle)
Enthalten in Fisch und anderen Meerestieren sowie Rindfleisch und Geflügel, insbesondere Innerein und Eier
* Vitamin E (beugt Stoffwechselstörungen vor, wichtig für den Erhalt der Fruchtbarkeit)
Enthalten in Pflanzenölen wie Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, und Distelöl, sowie in Nüssen, Fisch, Vollkornprodukten und Müsli
* Vitamin B/Biotin (hilft bei der Verdauung, hält Magen und Darm gesund, wichtig für den Erhalt der Fruchtbarkeit)
Enthalten in Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Getreidekörnern, und Nüssen, Leber, Bierhefe, Sojamehl, Sojabohnen, Eigelb, Wal- und Erdnüssen, Mandeln, Sardinen, Krabben, Pilzen, Naturreis, Spinat, Karotten, Tomaten, Blumenkohl, Schinken und Hüttenkäse
Alternativ dazu gibt es in der Kräuterheilkunde einige Kräuter, die bei Fruchtbarkeitsstörungen empfohlen werden. Zu den Kräutern, die einen positiven Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben zählen u. a.: Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Ginsengwurzel, Himbeerblätter, Hirtentäschelkraut, Ingwer, Mönchspfeffer, Pestwurzblätter oder Schneeballbaum. All diese Kräuter können mittels Teezubereitung genossen werden.