Kinderstube
New Life Hotels

Umfrage

Gäbe es Elterngehalt, würde ich daheim bleiben?

Würden Sie Ihr Baby in eine Krippe geben?

ist ein Zauberwort, aber nicht immer ist es so, wie man's erhofft

Über das Thema Erziehung wurde nie zuvor so viel diskutiert wie in den letzten 10 Jahren. Antiautoritär oder doch autoritär? Viele Eltern sind zwischen diesen beiden Extremen hin- und hergerissen. Egal wie sie ihre Kinder erziehen, sie sind voll von Selbstzweifeln, ständig bemüht, alles richtig zu machen.

Sicherlich ist Kinder zu erziehen keine leichte Aufgabe. Es ist eine Aufgabe, die Eltern viel Geduld abverlangt. Aber je mehr sie sich verunsichern lassen, desto schwieriger wird es werden. Viel wichtiger, als sich an einem Erziehungsmuster festzuklammern, ist es, in der Erziehung der Kleinen öfter einmal auf das eigene Bauchgefühl zu hören. Denn Eltern sein, heißt in erster Linie Wegweiser für den Nachwuchs zu sein. Und in dieser Aufgabe sollten Sie als Eltern vorangehen und Ihren Kindern Halt, Geborgenheit und Liebe geben. Liebe heißt aber nicht nur, dass Sie es Ihren Liebsten immer recht machen müssen, sondern genauso, dass Sie manches Mal den Mut aufbringen müssen und Haltung zeigen.

Die folgenden Tipps sollen nicht als uneingeschränkte Wahrheit gesehen werden, sondern als kleine Hilfestellung. Sie sollen das Miteinander in der Familie erleichtern und so manchen Faktor, der zu Reibungen führen kann, wegfallen lassen.  

Ich erziehe!

Ganz am Anfang einer Erziehung steht das Bewusstsein, wem in der Eltern-Kind-Beziehung welche Rolle zugeteilt ist. Kinder sind keine Partner, und schon gar keine"Bestimmer". Es sind Sie als Eltern, die die Verantwortung übernehmen müssen. Denn im Gegensatz zu Ihrem Nachwuchs verfügen Sie über genug Lebenserfahrung, um Situationen einschätzen und abwägen zu können und Ihr Kind dementsprechend zu leiten. Dazu gehört auch, dass Sie in vielen Dingen für Ihren kleinen Liebling die Entscheidung treffen müssen. Und das ist auch gut so! Zu viel Entscheidungsfreiheit verwirrt nämlich oft mehr, als sie hilft. Gehen Sie aber Ihrem Kind als Vorbild voraus, geben Sie ihm Halt und Sicherheit.

Um in der Rolle der Eltern von Ihren Kindern akzeptiert zu werden, müssen Sie in dieser jedoch eindeutig sein. Rollenklarheit ist nämlich der Schlüssel zu einer Erziehung mit mehr Gelassenheit. Einem Kind eine eindeutige Anweisung zu geben, z. B. etwas zu unterlassen, ist weit entfernt von Härte, aber dennoch manches Mal vonnöten.  

Regelwerk.

Klare Regeln sind das A und O bei der Kindererziehung. Eine Regel, die vorher abgesprochen wurde, kann so manche Stresssituation entschärfen. Gleichzeitig müssen Sie sich aber auch bewusst sein, dass eine Regel nur dann funktionieren kann, wenn Sie sie auch konsequent einhalten. "Nein!" heißt auch nein, und nicht "Vielleicht...". Haben Sie keine Angst davor, mit dieser Strenge die Zuneigung Ihres Nachwuchs zu verlieren! Regeln geben dem Kind Halt und Orientierung. Also bleiben Sie ruhig auch dann standhaft, wenn Ihr Kind schreit. Kinder prüfen gerne, ob eine Regel auch wasserdicht ist. Geben Sie in solchen Momenten nach, nützen alle Bemühungen nichts.

Von Rhythmus und Ritualen.

Feste Abläufe erleichtern das Zusammenleben in der Familie. Egal ob Hausaufgaben, Zähneputzen oder Schlafengehen - mit einem sinnvollen Tagesablauf ersparen Sie sich so manche Nerven raubende Diskussion mit Ihrem Kind und Ihrem Kind viel Leid. Versuchen Sie, ist ein Tag erst einmal zweckmäßig eingeteilt - z. B. wie schaut der Rhythmus nach dem Aufstehen aus, wann ist es Zeit für den Mittagsschlaf etc. -, die Regelmäßigkeiten auch einzuhalten. Auch hier ist wieder Konsequenz gefragt, denn natürlich wird nicht beim ersten Versuch alles reibungslos funktionieren. Aber halten Sie sich an Ihren "Plan" wird es mit jedem Mal besser werden.

Gleichzeitig braucht Rhythmus aber auch Zusammenklang mit schönen Ritualen. Das Aufstehen wird leichter gelingen, wecken Sie Ihren Liebling am Morgen mit einem Guten-Morgen-Kuss, und die Augen werden abends schneller zufallen, wenn Sie ihm eine Geschichte erzählen. Mit diesen kleinen Ritualen nehmen Sie dem Tagesrhythmus die Starre, die ihn mit einem schulischen Stundenplan vergleichbar machen könnte. Außerdem gewinnt er an Qualität und regt somit die kindliche Willensfreude und das Gemüt an.

 

Dadalino Blog
Abo jetzt bestellen!