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Gäbe es Elterngehalt, würde ich daheim bleiben?

Würden Sie Ihr Baby in eine Krippe geben?

Wie Sie und Ihr Kind diese Zeit ohne Schaden überstehen.

Hilfe für eine schwierige Zeit.

Wie soll man auf kindliche Trotzausbrüche im Sinne aller reagieren? Wie damit umgehen? Wie sie vermeiden und verhindern, dass die Machtkämpfe nach der "Trotzphase" so weitergehen Was führt zu einem trotzigen Verhalten? Fragen über Fragen, mit denen Eltern angesichts des trotzigen Verhaltens ihres Sprösslings immer wieder konfrontiert sind.

Erstaunte, empörte, seltener auch belustigte Blicke in der Schlange vor der Kasse im Supermarkt. Sie gelten einer Mutter im Kampf mit ihrem schreienden, tobenden Kleinkind, das sich vor dem Süßigkeitenregal postiert hat und keinen Schritt weitergehen will, bis es nicht mindestens eine Schokolade, einen Schlecker oder wenigstens ein paar Zuckerl und Kaugummi bekommen hat. Die Mutter sind Sie...

Die Frage ist - wer wird gewinnen? Bekommt ihr Kind die Schokolade, um den Trotzanfall zu beenden? Oder geben Sie nicht klein bei und verlassen den Supermarkt mit einem brüllenden Kind im Schlepptau?  

Zwischen dem 10. und 18. Lebensmonat

können sich Kinder aufgrund ihrer körperlichen Entwicklung schon unabhängiger von ihren Eltern bewegen, sie entdecken die Welt und sind neugierig, was diese alles zu bieten hat. Trotzdem erkennt das Kind bald, dass die neu gewonnene Autonomie eine relative ist und dass die Eltern die eigentlichen Mächtigen sind.
Es ist aber eine gesunde psychische Reaktion, wenn sich das Kind zunächst gegen die Eltern auflehnt. Es gehört nämlich zum Entwicklungsprozess des Kindes auf elterliche Grenzen zu stoßen und dabei ein sicheres Gefühl der Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu entwickeln.

Jedes Kind braucht vom zweiten bis zum vierten Lebensjahr viele Möglichkeiten zum Ausprobieren und Erfahrung-Sammeln, damit es ein Grundgefühl der Selbstbestimmtheit entwickelt. Das ist für das Leben als Jugendlicher und Erwachsener eine wichtige Voraussetzung. Wird es zu sehr eingeschränkt, wird es entweder immer wieder die Grenzen ausloten oder resignieren. 

Wenn Sie als Eltern das wissen,

können Sie die Unabhängigkeitsbestrebungen Ihres Kindes dort unterstützen und fördern, wo keine Grenzen zu seinem Schutz gezogen werden müssen. Jedes Kind, das in vielen Bereichen experimentieren und entscheiden darf, wird auch ein "NEIN" leichter akzeptieren können, weil es sich in seinem Selbstständigkeitsbedürfnis nicht völlig in Frage gestellt fühlt. Nur wenn Sie mit dem Kind reden, kann es lernen, dass auch Sie als Eltern Bedürfnisse haben. Es erkennt, dass Sie es auch lieben, wenn Sie ihm Grenzen setzen.

Dadalino Blog
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