Kinderstube
New Life Hotels

Umfrage

Gäbe es Elterngehalt, würde ich daheim bleiben?

Würden Sie Ihr Baby in eine Krippe geben?

neugeboren

beschreibt für jeden einzelnen Lebensmonat im ersten Jahr die Menge und Zubereitung der Fläschchen. Natürlich können Sie den Ratgeber kostenlos bestellen.

Ernährung mit der Flasche

Bei allen Vorteilen des Stillens kann es gewichtige Gründegeben, warum Sie das Baby mit der Flasche aufziehen (wollen): weil das Baby mit zu geringem Gewicht und zu wenig Kraft auf die Welt gekommen ist und es trotz Ihrer Mühe nicht schafft, an der Brust zu saugen (pumpen Sie in diesem Falle ab), weil Sie keine oder zu wenig Milch haben (das kann bei manchen inneren Krankheiten  auftreten), weil Sie arbeiten müssen oder weil Sie sich überfordert fühlen. Es ist in solchen Fällen besser, mit ganzer Seele zur Flaschenernährung zu stehen, als halbherzig und unlustig die Brust zu geben. Ihre Unlust fühlt das Baby. Nehmen Sie das Baby zum Füttern in den Arm, halten Sie es so, dass es Sie spürt und blicken Sie es beim Füttern an. In das Gesicht seiner Mutter schaut das Baby am liebsten - es kann auf die Distanz von 30-35 cm Ihr Gesicht schon erkennen. In die Flasche kommt eine spezielle Säuglingsanfangsnahrung (Pre-Nahrung), die aus Milchpulver und abgekochtem, abgekühltem Wasser bzw. einem mineralstoffarmen Mineralwasser bereitet wird. An und für sich ist Österreichs Grundwasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet. Es gibt aber regionale Gegebenheiten, die die Qualität mindern können. Wenn Sie also im Zweifel sind, ist die Verwendung von Mineralwässern mit dem Zusatz "Für die Babynahrung geeignet" anzuraten, da Sie dann ganz sicher sein können. Vor allem das Eiweiß der Säuglingsmilch ist so angepasst, dass es in der Zusammensetzung der Muttermilch ähnelt. Säuglingsmilch, die mit "Pre" gekennzeichnet ist, ist der Muttermilch am besten angepasst und darf nach Bedarf, ohne Mengenbeschränkung gegeben werden. Sie ist der beste Ersatz für Muttermilch in den ersten 4-6 Lebensmonaten. Bei einem Allergierisiko sollten Sie unbedingt hypoallergene Nahrung wählen! Solche Nahrungen erkennen Sie an dem Zusatz "H.A.".Sie sind teurer als Pre-Nahrungen. Erkundigen Sie sich beim Kinderarzt, ob die Krankenkasse für die H.A.-Nahrung einen Zuschuss gibt. Nahrung mit dem Zusatz "1" ist für das Baby von 0 bis 4 (Flaschenkinder) bzw. 6 Monaten (Stillkinder) nicht geeignet! Sie enthält u.a. Milchzucker und glutenfreie Stärke, die den kindlichen Darm belasten. Scheint das Kind von der Pre-Nahrung nicht satt zu werden, geben Sie ihm öfter zu trinken. Das Baby wird zu Anfang öfter, dafür mit geringeren Mengen gefüttert. Waschen Sie sich vor dem Zubereiten des Fläschchens unbedingt die Hände und verwenden Sie für das Abkochen des Wassers ein sauberes Gefäß, in dem Sie immer nur Wasser heiß machen. Fläschchen und Sauger müssen Sie nach jedem Gebrauch entweder in einem Topf mit siedendem Wasser auskochen  oder in einem Dampfsterilisationsgerät entkeimen. Die Sauger müssen Sie regelmäßig auf Dichtigkeit überprüfen. Füllen Sie sie dazu mit Wasser und lassen Sie sie nach unten abtropfen. Peinliche Genauigkeit ist hier nötig. Gewöhnen Sie sich von Anfang an, Sauger und Schnuller niemals in Ihren Mund zu stecken, um zum Beispiel die Temperatur zu prüfen. Sie könnten Kariesbakterien in den Mund ihres Kindes übertragen. Halten Sie sich im übrigen beim Zubereiten des Fläschchens genau an die Anweisungen auf der Packung bzw. nach den Richtlinien Ihres Kinderarztes. Mögliche Probleme bei der Ernährung mit Flasche in den ersten Lebenswochen: Meist wird gerade von den kleinen Babys die Säuglingsanfangsnahrung gut vertragen. Aufpassen müssen Sie, wenn Ihr Kind nach einer Mahlzeit anhaltend erbricht. Dies ist nicht zu verwechseln mit dem kurzen Erbrechen, das durch einen überfüllten Magen nach dem Füttern auftreten kann. Starkes Erbrechen muss vom Kinderarzt untersucht werden: es könnte sich um eine Unverträglichkeit der Säuglingsanfangsnahrung handeln, einen offenen Magenausgang (Pförtnerkrampf) oder auch nur um in zu großes Saugloch. Bei Unverträglichkeit hilft oft der Wechsel zu einer anderen Marke.

Dadalino Blog
Abo jetzt bestellen!