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Gäbe es Elterngehalt, würde ich daheim bleiben?

Würden Sie Ihr Baby in eine Krippe geben?

Gedanken zum Selbstverständnis und Rollenbild - das Sie miteinander besprechen sollten.

Ein Kind macht für viele Paare ihre Beziehung erst vollkommen. Ein Kind bringt aber gleichzeitig auch viele Veränderungen mit sich. Ab dem ersten Tag der Schwangerschaft wird das gemeinsame Leben, wie Sie es gewohnt waren, nicht selten auf eine harte Probe gestellt. Es ist daher ratsam, bereits vorab das Gespräch mit dem Partner zu suchen, um Zweifel oder Ängste aus dem Weg zu räumen.

Frühzeitig Planen.

Fragen zur Zukunft als neuen Familie haben alle Paare. Da gibt es viel Angst und Sorge, den Alltag zu meistern, genügend Geld zu haben und das alles zu schaffen. Eine alte Regel besagt, dass Klarheit die Ängste halbiert. Fangen Sie darum ganz einfach an, die Zukunft rechtzeitig zu planen. Machen Sie einen Finanzplan über Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben, eine Liste der notwendigen Anschaffungen und Sie werden entdecken, dass, wenn sie den Tatschen ins Auge blicken, die Belastung nur mehr halb so groß ist. Außerdem minimieren Sie die Gefahr, vor Problemen, die eigentlich lösbar wären, zu resignieren.

...Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt...

So komisch es klingen mag, aber je früher Sie sich überlegen, wie Sie Ihr Kind erziehen und welche Werte Sie Ihrem Liebling vermitteln wollen, desto schneller werden Sie einen gemeinsamen Weg in der Erziehung finden. Natürlich ist es nicht einfach, an dieses Thema sozusagen im Trockentraining heranzugehen, aber schon eine Diskussion darüber kann viele Kontroversen rechtzeitig abschwächen oder sogar völlig aus der Welt schaffen.

Papa am Herd, Mama im Büro?

Auch mit der Frage nach der Karenzzeit sollten Sie sich so früh wie möglich auseinandersetzen. Gerade in diesem Bereich könnte es nämlich schnell zu Reibereien kommen. Zu klären gilt hier vor allem: Wie stellen Sie sich die Aufteilung vor? Wer bleibt wann und wie lange zu Hause? Obwohl in Österreich die Väterkarenz immer noch nicht wirklich etabliert ist, sollten sich die werdenden Väter der einmaligen Möglichkeit gewahr werden, die solch eine "Auszeit" mit sich bringt: in den ersten 14 Monaten des Babys voll für das Kind da zu sein, ermöglicht Ihnen, eine intensive und wunderbare Bindung mit Ihrem eigenen Kind aufzubauen. Und egal wie Sie sich entscheiden, soviel ist klar: eine derartige Grundsatzdiskussion zu führen ist immer einfacher, wenn Sie beide nicht bereits von Babygeschrei und stinkenden Windeln gereizt sind.

Dadalino Blog
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