Kinderstube
New Life Hotels

Umfrage

Gäbe es Elterngehalt, würde ich daheim bleiben?

Würden Sie Ihr Baby in eine Krippe geben?

Hygiene

ist ein wichtiges Thema, nur sollte man das richtige Maß finden, sonst leidet das Immunsystem Ihres Kindes.

Was Experten Ihnen empfehlen

alles rund um die Baby- & Kinderpflege - ein Überblick

Das Auge

Die Farbe der Augen von Neugeborenen ist immer blau, erst mit 6 Monaten wird das Baby seine endgültige Augenfarbe haben. Die Sehkraft der Augen sowie das parallele Sehen entwickeln sich erst, das Schielen verschwindet normalerweise bis zum Ende des 2. Lebensmonats. Die Augen können nach der Geburt einige Tage lang geschwollen sein. In den meisten Kliniken wird nach der Geburt ein Mittel gegen Gonorrhoe in die Augen getropft. Dieses Mittel kann die Augen reizen und eine harmlose Bindehautentzündung verursachen. Zur Reinigung nehmen Sie einen frischen Wattebausch, den Sie in abgekochtes Wasser tauchen und damit sanft von außen nach innen streichen. Ist ein Auge mit einen geblichen Sekret verklebt, handelt es sich um eine Tränensackentzündung, die Sie genauso wie eine Bindehautentzündung behandeln.

Die Ohren

sollten Sie nur äußerlich reinigen, also nur die Ohrmuschel. Das ?Ohrenschmalz?, das Sie vielleicht im Gehörgang Ihres Kindes sehen müssen Sie unangetastet lassen, es bietet natürlichen Schutz vor Ohrinfektionen und hat nichts mit einem ?Ungepflegt-Sein? zu tun.

Die Nabelschnur

Der Rest der Nabelschnur wird in den ersten Tagen nach der Geburt austrocknen und von selbst abfallen. Achten Sie beim Waschen des Babys darauf, dass der Nabel trocken und sauber bleibt. Baden Sie es erst nach dem Abfallen des Nabelschnurrests zum ersten Mal, anderenfalls riskieren Sie eine Entzündung. Der Nabel benötigt, auch wenn er bereits verschorft ist, noch hin und wieder etwas Öl.

Die Kopfhaut

zeigt manchmal einen sogenannten Milchschorf. Reiben Sie über nacht die betroffenen Stellen mit Öl ein, am Morgen können Sie die gelösten Schuppen sanft ausbürsten.

Das Wickeln

Am bequemsten sind Einmalwindeln. Eine gute Alternative sind inzwischen Höschenwindeln aus Stoff, die Sie immer wieder verwenden können. Denken Sie an mindestens zwei Kinder, sind auch die Anschaffungskosten in der Summe geringer als bei Einmalwindeln. In einigen Städten gibt es Windeldienste, die schmutzige Windeln abholen und wieder bringen. Adressen dazu kann man Ihnen auf der Geburtsstation sicher nennen. Der Raum zum Wickeln muss warm und zugluftfrei sein. Bevor Sie das Baby ausziehen, legen Sie alles bereit: Frische Windeln, Reinigungstücher oder warmes Wasser und Waschlappen, Babyöl, eine Stoffwindel zum Abtrocknen, Poschutz- oder Wundcrème und frische Wäsche. Wenn Sie den Po reinigen, achten Sie bei Mädchen darauf, dass Sie keinen Stuhl in die Scheide wischen. Wischen Sie immer von vorne nach hinten und trocknen Sie - besonders in den Hautfalten - gut ab! Auf den trockenen Popo kommt Öl oder Puder, aber nie beides gleichzeitig, da Puder und Öl die Haut verkleben. Mit Öl können Sie Babys Po beim Auftragen massieren - das fördert die Mutter-Kind-Bindung. Abschließend waschen Sie sich die Hände. In der ersten Zeit müssen Sie damit rechnen, sehr oft die Windeln zu wechseln (auch nachts). Für das Wohlbefinden Ihres Kindes ist sehr wichtig, dass Sie den mitunter etwas scharfen Stuhl möglichst schnell entfernen. Die zarte Babyhaut wird schnell wund. Ist der Popo wund, reinigen Sie ihn nach jedem Windelwechsel wie immer gründlich mit Feuchttüchern oder lauwarmem Wasser, trocknen ihn mit einem sauberen, weichen Handtuch oder einer Stoffwindel und tragen Wundsalbe oder Poschutzcrème auf. Bei besonders empfindlichen Säuglingen kann die Wundsalbe auch vorsorglich auf die gesunde Pohaut bei jedem Wickeln aufgetragen werden. Lassen Sie das Baby öfter ohne Windel strampeln, denn Luft tut dem wunden Popo gut.

Das Bad

Nehmen Sie Wasser von genau 37 Grad, die Raumtemperatur sollte etwa bei 23 Grad liegen. Es reicht, wenn Sie Ihr Baby 2- bis 3 mal pro Woche baden, nicht länger als 5 bis 10 min. Das Baden dient weniger der Sauberkeit als der Entspannung und Freude. Das schwerelose Gefühl im Wasser erinnert das Baby an seine Zeit im Mutterleib, das anschließende Einölen lässt es die Zärtlichkeit der Mutter genießen. Baden Sie das Baby erst, wenn der Nabel von selbst abgefallen ist. (Achtung: Keinesfalls abnehmen - warten Sie, bis er von selbst abfällt! Sie riskieren sonst eine Entzündung!)

Die Zahnpflege

Sobald das Baby die ersten Zähne hat, sollten Sie es an Zahnhygiene gewöhnen. Je früher Sie das Zähneputzen einführen, desto einfacher wird es später akzeptiert. Nehmen Sie eine kleine Zahnbürste und putzen Sie damit die kleinen Zähnchen des Babys. Zwischen einer Mahlzeit und dem Zähneputzen soll eine halbe Stunde vergehen. Abends putzen Sie nach der letzten Mahlzeit (entfällt, wenn das Baby an der Brust einschläft) und morgens nach der ersten Stillmahlzeit oder Flasche. Hat der Kinderarzt Fluortabletten verschrieben, können Sie diese erst eine halbe Stunde nach dem Zähneputzen geben. In Ihrem Alltag werden daher diese Routinen nicht ganz perfekt ablaufen. Aber es ist möglich, durch konsequente Zahnhygiene dem Kind bis zum Erwachsenenalter ein plombenfreies Gebiss zu bewahren.

Die Nägel und das Nägelschneiden

Viele Babys kommen mit recht langen Nägeln auf die Welt. Damit sie sich in der ersten Zeit nicht selbst kratzen, gibt es leichte Baumwollfäustlinge. Das Nägelkürzen wird erste ab dem 3. Monat empfohlen. Normalerweise ist es schwierig, einem kleinen Kind die Nägel zu schneiden. Viele mögen dies aus einem unerfindlichen Grunde nicht. Daher tun Sie dies am besten, wenn das Baby schläft und dann mit einer speziellen Babynagelschere, welche an den Enden abgerundet ist.

Dadalino Blog
Abo jetzt bestellen!