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Was Experten Ihnen empfehlen

was die Wissenschaft bisher weiß und was Sie vorbeugend tun können.

In Österreich sterben weniger als 1 von 1000 Babys am Plötzlichen Säuglingstod, kurz SIDS (= sudden infant death syndrom) genannt. Die Zahlen sind aber rückläufig, was an der verbesserten Aufklärung und der Beachtung der risikoreduzierenden Maßnahmen liegt. Betroffen sind Babys im ersten Lebensjahr, wobei es eine statische Häufung im dritten und vierten Lebensmonat gibt. In den ersten Tagen nach der Geburt und nach dem 12. Lebensmonat ist das Risiko jedoch sehr gering. Noch immer sind die Ursachen ungeklärt. Es gibt aber Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen, die das Risiko erheblich reduzieren.

Möglichkeiten zur Vermeidung des Plötzlichen Säuglingstodes

Babys mögen's rauchfrei.

Schützen Sie Ihr Kind vor Zigarettenrauch während und nach der Schwangerschaft. Nicht nur der Schlafraum des Babys, die ganze Wohnung soll rauchfrei bleiben. Sind Sie starke Raucher, versuchen Sie zumindest den Konsum auf max. 5 Zigaretten zu reduzieren.

Babys bevorzugen Rückenlage.

Ihr Kind sollte nicht in der Bauch- oder Seitenlage schlafen. Die Rückenlage ist die natürlichste und sicherste Schlafposition für Ihr Baby. Ist Ihr Kind wach und möchte unterhalten werden, drehen Sie es in die Bauchlage, um die Kräftigung des Stützapparates entlang der Wirbelsäule zu ermöglichen. Wenn das Baby schläft, legen Sie es wieder auf den Rücken.

Babys mögen keine Hitze.

Lassen Sie Ihr Kind nicht neben einer Heizung oder der prallen Sonne schlafen. Ab dem 5. Lebensmonat braucht ein Baby in der Wohnung nicht mehr Kleidung als Sie selbst. Optimal für kleine Babys sind Temperaturen von ca 18-20 Grad in den Schlafräumen. Besonders bei Fieber und im Winter droht die Gefahr der Überhitzung z.B. duch übermäßig geheizte Räume. Ihr Kind sollte nicht schwitzen. Ein Griff auf die Brust oder den Nacken zeigt Ihnen, wenn Ihrem Kind zu warm ist.

Das Bett des Babys sollte eine feste Unterlage haben.

Wärmeflasche und Schaffelle sind nicht notwendig. Verzichten Sie auch auf ein Kopfkissen oder Kuscheltiere im Kopfbereich. Sie bilden nur eine unnötige Gefahrenquelle, weil sie die Atmung des Kindes beeinträchtigen können. Verwenden Sie außerdem eine altersgerechte, nicht zu große oder schwere Decke. Babys haben die Fähigkeit, sich durch Abstrampeln von der Decke zu befreien. Legen Sie Ihr Baby an das Fußende des Bettes und schlagen Sie dort die Decke unter der Matratze ein. So können Sie ein ?unter die Decke rutschen? vermeiden. Alternativ dazu sind Babyschlafsäcke sehr zu empfehlen. Beachten Sie aber auch hier, dass es dem Kind nicht zu warm wird.

Stillen Sie, wenn es Ihnen möglich ist.

Muttermilch ist die beste Nahrung für Ihr Baby. Sie enthält wichtige Abwehrstoffe gegen Infektionen und vermeidet die Entstehung von Asthma. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, zu stillen, so ist viel Körperkontakt mit dem Baby wichtig. Babys spüren Ihre Nähe und Anwesenheit ganz besonders und können schon früh mit Ihnen über den Körperkontakt in Beziehung treten.

Vermeiden Sie unnötigen Stress für Ihr Baby.

Alleingelassen, vor allem in fremder Umgebung, übermäßiger Lärm, Klima- und Temperaturwechsel sowie lange Autofahrten, Flüge und strapazierende Reisen werden von Kleinkindern als Streß erlebt. Sorgen Sie für einen möglichst regelmäßigen Tagesablauf und gönnen Sie Ihrem Kind ausreichende Ruhephasen. Lassen Sie den einen oder anderen aufregenden Besuch einfach mal aus. Ihr Baby wird es Ihnen danken.

Bei diesen Erkrankungen wenden Sie sich an Ihren Arzt:

  • Massives Erbrechen,
  • Gewichtsverluste,
  • starkes Schwitzen,
  • Fieber,
  • Durchfall,
  • auffälliges Ruhigsein oder schrille Unruhe ohne Beruhigungsmöglichkeiten,
  • "Blauwerden" oder massive Blässe: Obwohl Neugeborene einen anderen Atemrhythmus haben, können längere Atempausen gefährlich sein.

Dadalino Blog
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