
Wohnen mit Kindernheißt nicht nur ein Kinderzimmer einrichten, sondern die Wohnung kinderfest zu machen. Ideen dazu finden Sie immer im Magazin dadalino. |
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Wenn ein Baby ins Haus steht, verändert das nicht nur ein Zimmer.
Das Leben mit einem Baby stellt nicht nur Ihr Leben auf den Kopf. Auch Ihre Wohnverhältnisse wird es ordentlich auf die Probe stellen. Damit Sie nicht erst nach seiner Ankunft draufkommen, was eigentlich besser gewesen wäre, lesen Sie hier, was für eine familienfreundliche Wohnung zu bedenken ist. Das fängt schon bei der Umgebung an. Wenn Sie jetzt in einer schicken Designer-Wohung mitten in der Stadt leben, wollen Sie vielleicht mit eine Kind lieber an den grünen Stadtrand ziehen? Oder Sie denken vor und halten schon jetzt Ausschau nach dem passen-den Kindergarten und der Schule, damit Sie später nicht so weite Wege haben. Wenn diese Entscheidungen schon ge-fallen sind und Sie nur noch das Ver-gnügen des Umgestaltens und der Ein-richtung des Kinderzimmers haben, gibt es dafür einiges zu bedenken.
Es ist natürlich verlockend, das Zimmer völlig zu verwandeln und das mit Sehn-sucht erwartete Neugeborene vielerlei Motiven, Rüschen und Primärfarben aus-zusetzen. Aber nach zwei Jahren, wenn sich das süße Baby in einen Wirbelwind voller Energie verwandelt hat, schwindet die Begeisterung für niedliche Maschen oder Teddybilder vielleicht ebenso rasch, wie Ihr Kontostand. Damit die Dekorationswut nicht mit Ihnen durchgeht, hal-ten Sie sich vor Augen, dass das Kinderzimmer für ein neugeborenes Baby, für ein Kleinkind und für ein Vorschulkind geeignet sein muß - in den nächsten fünf Jahren. Denken Sie bei der Einrichtung des Kinderzimmers auch an die Zukunft, dass schützt Sie vor der Entscheidungen, die schnell überholt sind. Überlegen Sie sich auch die mögliche Familiengröße. Planen Sie mehrere Kinder und möchten ein Zimmer als Babyzimmer einrichten, machen Sie Ihre Sache gründlich, damit jedes Kind das Zimmer in den ersten 18 Monaten gleich genießt. Bedenken Sie ebenso, wie lange Sie in Ihrem Haus woh-nen wollen. Viele Familien ziehen nach der Geburt des zweiten Kindes um. Ihre Vor-ausplanung hat vielleicht Einfluß auf Ihr Domizil. Haben Sie nicht vor, umziehen, nutzen Sie den Raum flexibel. Zwei Ge-schwister sollten sich einen größeren Raum teilen, dafür ziehen die Eltern ein paar Jahre in ein kleineres Zimmer. Vielleicht läßt sich ein Durchbruch von einem winzigen Babyzimmer zu einem anderen Schlafzimmer machen. Der Baby-"Aus-bau" ist nützlich, sobald das Baby durchschläft. Kinder fühlen sich nachts in Gesellschaft sicherer, bis ihnen ihre Privatsphäre wichtig wird.

Haben Sie für das Notwendigste gesorgt, können Sie sich im Kinderzimmer mit Dekoration und Farbe austoben. Statt Rosa- oder Hellblau-Tönen sollten Sie jedoch weniger geschlechtsspezifische Farben aussuchen. Es ist erwiesen, dass kleine Babys nur kräftige Primärfarben wahrnehmen. Selbst wenn Sie knallige Farben nicht mögen, sollten Sie ein paar Mobiles oder Bilder aufhängen. Gestrichene Wände sind vernünftig, weil sie sehr robust sind und Schäden sich leicht aus-bessern lassen. Durch schablonierte oder gedruckte Motive oder Borten bringt man Abwechslung in den Anstrich. Aber auch eine gemusterte, abwaschbare Tapete oder Holz-Wanddekoration bleiben wahrscheinlich lange ansehnlich, denn bei gemusterten Wänden fallen kleine Kratzer weniger auf.
Beschränken Sie sich bei Möbeln auf das Nötigste, und erweitern Sie nach Bedarf, wenn Ihr Kind größer wird. Die Grundanforderungen sind einfach: Wiege, Wickelplatz, ein bequemer Sessel zum Füttern und Stauraum für Spielzeug und Kleidung. Suchen Sie Möbel aus, die auch im Kinderzimmer nicht fehl am Platz wirken. Babymöbel sind zwar verführerisch und wunderschön, werden aber rasch überflüssig.
In den ersten drei Monaten fühlt sich das Baby in einem Korb oder einer Wiege wohl. Danach braucht es ein stabiles Kinderbett mit verstellbaren Seitenteilen und eine neue Matratze, die allen Sicherheits-anforderungen entspricht. Benutzen Sie Baumwoll-Bettwäsche und Baumwoll- oderWolldecken. Daunen sollte man erst ab einem Jahr verwenden.