
Das erste wichtige Fest für's Baby und die ganze Familie!
hat seinen Ursprung im Gotischen. "Daupjan" bedeutete soviel wie "eintauchen", und diese Kulthandlung in einem Fest zu feiern, hat in Europa lange Tradition. Die erste Taufkirche der Christenheit befindet sich in Fonte in Rom, heißt San Giovanni und wurde nach 313durch Kaiser Konstantin den Großen erbaut. Im Zentrum des - heute nur noch in veränderter Form erhaltenen - Raumes lag das im Fußboden eingelassene Taufbassin, das man Frühchristentum üblicher Weise für Erwachsenentaufen nutzte.
werden die meisten Menschen bereits im Babyalter getauft. Dafür besteht sowohl von der katholischen als auch von der evangelischen Kirche zwar kein Zwang; aber es zeigt gleichzeitig auf, dass dieses erste Sakrament ein Geschenk ist, das man sich nicht erst verdienen muss. Obwohl Ihr Kind der Mittelpunkt dieser Feierlichkeiten ist, wird es vom Fest noch nicht viel mitbekommen. Trotzdem sollten Sie - um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten - früh genug mit den wichtigsten Planungen beginnen.
sollten Sie sich über einen Termin für die Taufe einig sein und diesen auch mit Ihrem Pfarrer abgesprochen haben. In einem gemeinsamen Gespräch steht Ihnen dann auch die Möglichkeit zur Verfügung, die kirchlichen Tauffeierlichkeiten mitzugestalten, z. B. durch Auswahl von Liedern oder Tauftexten. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie auch schon wissen, wen Sie als Taufpaten für Ihr Kind einsetzen möchten. Wenn Sie diese formellen Angelegenheiten erledigt haben, sollten Sie sich auf die Suche nach einem weißen Taufkleid und einer Taufkerze machen, denn sie gehören traditioneller Weise zur Taufe. Das Licht der Taufkerze, das während der Tauffeier an der Osterkerze entzündet wird, symbolisiert die Beziehung zu Gott und den Menschen. Sie wird nach der Taufe mit nach Hause genommen und wird meist bei der Erstkommunion Ihres Kindes wiederverwendet. Das Taufkleid versinnbildlicht den Beginn eines neuen Lebens. Die Farbe Weiß soll an das Gewand von Jesus erinnern, das er am Tag seiner Verklärung getragen hat. Darüber hinaus ist es die Farbe der Auferstehung.
um Einladungen zu verschicken. Selbst gebastelte Einladungen sind natürlich nicht nur individuell, sondern auch persönlicher. Die Tischkarten und die Dekoration auf die Einladungen abzustimmen, ist eine wunderschöne Möglichkeit, diese Individualität in den Feierlichkeiten fortzusetzen. In der Einladung sollten Sie neben dem Namen des Täuflings, dem des Paten und den Ihren keinesfalls auf Datum, Uhrzeit und die Kirche, in der die Feier stattfindet, vergessen.
Zu jeder gelungenen Feier gehört auch das passende Essen. Auch darüber sollten Sie sich rechtzeitig Ihre Gedanken machen. Wollen Sie in ein Restaurant gehen? Oder doch lieber zu Hause feiern? Catering oder selber kochen? Egal, wie Sie sich entscheiden, auch hier ist wieder Planung angesagt. Denn wenn Sie im Vorhinein den Überblick bewahren, werden Sie sich viel Zeit und Nerven sparen; und müssen sich am Tag der Feierlichkeiten nur noch Gedanken darüber machen, wo Sie am besten das Bettchen oder den Kinderwagen mit Ihrem Liebling platzieren, damit er von allen Gästen bewundert werden kann.