
Kinder zu haben, ist immer ein Grund zum Feiern, erst recht am Muttertag!

kann man ganz leicht und nett verzieren: einfach ein etwas festeres Papier um den Topf legen und darauf achten, dass die Enden mindestens 1 cm übereinander liegen. Dann von innen die oberen Ränder des Topfes anzeichnen und entlang der Linie schneiden. Bevor das Papier um den Topf geklebt wird, stellt man ihn in ein kleines Plastiksackerl, damit die Feuchtigkeit nicht durchschlägt. Auf das Papier kann man Herzen aus Filz oder anderem Papier kleben.

für Mutters Schätze ist auch ein schönes Geschenk. Man schneidet ein Stück Buntpapier zu einem Quadrat. Dann faltet man das Papier einmal längs und quer, danach jeweils diagonal über jede Ecke. Als nächstes werden alle vier Ecken zum Mittelpunkt gefaltet. Jetzt hat man wieder ein - kleineres - Quadrat. Alle vier Außenkanten werden nun je einmal nach innen gefaltet. Dann wird alles wieder geöffnet. Anschließend legt man zwei der gegenüberliegenden Ecken wieder zum Mittelpunkt. Die zwei gegenüberliegenden offenen Seiten werden nun so nach innen eingeschlagen, dass man die Spitzen darüber als Seitenwand einklappen kann. Für den Deckel faltet man ein etwas größeres Quadrat genauso. So passt der Deckel gut darüber. Zum Schluss noch einen schönen Knopf mit einem Faden annähen.
Muttertag - das sind überfüllte Restaurants, in die ältere Damen von ihren Kindern zum Essen geladen werden; Gedränge in halbleeren Blumenhand-lungen oder aber auch eigentümliches Küchengeklapper zur goldmundigen Morgenstunde. Wie auch immer Sie bisher den Muttertag verbracht oder erlebt haben mögen, seit Sie selbst Kinder haben, wird sich dies mit Sicherheit ändern. Wir wissen nicht, ob Sie an diesem Tag festlich zum Essen ausgeführt werden oder ganz einfach nur einen halbverwelkten Blumenstrauß aus feuchter Kinderhand entgegennehmen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Liebe und Hingabe im Glanz der Augen Ihrer Kinder und dem Glück eines warmen Kusses wieder finden. Und obschon dieser Tag auch die Blumenhändler und Wirte strahlen lässt, ist er ein ganz besonders wichtiger. In Zeiten wie diesen, in denen alles in Geld, Aufwand oder Kosten bemessen wird, ist das gesellschaftliche Feiern der Mütterlichkeit nicht laut genug zu begrüßen.
Seit seiner "Erfindung" im Jahre 1908 hat sich unglaublich vieles verändert. Eines aber ist - zeitlos - geblieben: das Gefühl, Mutter zu sein. Der Muttertag geht ursprünglich auf das England des 13. Jahrhunderts zurück. Damals wurde der Sonntag Laetare als "mothering sunday" begangen, man dankte der Kirche für ihre Mutterschaft und auch der leiblichen Mutter. 1644 soll dieser Tag erstmals urkundlich erwähnt worden sein. Es lassen sich auch Einflüsse aus alteuropäischem Brauchtum in Form eines Frühlingssippenfestes mit Hinblick auf die Mutterfigur ausmachen. Die Wiederbelebung der Tradition begann am 10. Mai 1908 in den USA. Anna Jarvis ließ damals zum ersten Mal einen Gottesdienst zu Ehren Ihrer Mutter feiern. 1914 wurde dieser Tag vom damaligen Präsidenten Woodrow Wilson bestätigt.
Seither hat sich der Muttertag in der westlichen Welt eingebürgert. In vielen Ländern findet er am 2. Sonntag im Mai statt. Nachdem England den mothering day wiederbelebt hatte, verbreitete sich der Feiertag 1917 in der Schweiz, 1918 in Norwegen, 1919 in Schweden, 1922 in Deutschland und 1924 in Österreich. Hier gilt Marianne Hainisch als Initiatorin des Muttertages, der während der zweiten Amtszeit ihres Sohnes Michael Hainisch als Bundespräsident eingeführt wurde. Die Nationalsozialisten verknüpften den Muttertag mit der Idee der germanischen Herrenrasse. Sie verbanden die Mutter mit dem Gedanken einer Volksheldin, die es durch viel Nachwuchs fördern solle. 1933 wurde der Muttertag ein offizieller Feiertag. Die religiös anmutenden Feierlichkeiten wurden in Konkurrenz zu christlichen Feiern auf sonntags um 10 Uhr angesetzt. 1938 wurde zusätzlich das Mutterkreuz eingeführt und auch am Muttertag verliehen. In der DDR dagegen war der Muttertag als westlich-reaktionärer Feiertag verpönt.
Zu wünschen und hoffen bleibt, dass dem eigentlichen Inhalt des Muttertages, nämlich das Glück eine Mutter zu sein und eine Mutter zu haben, trotz aller politischer Vereinnahmungen nichts anhaben kann.
Und das ist des Dankes wert!