
So erreichen Sie Ihr Urlaubsziel bestimmt!
spätestens, wenn man bei 35 °C im Stau steht, die Kinder um's Spielzeug streiten, eines dringend auf die Toilette muss, dem anderen übel ist und man kein Ende sieht, fragt man sich, was das mit Urlaub zu tun hat. Auch die Art der An- und Abreise erfordert Planung. Viele Eltern entscheiden sich für das Auto, aber vielleicht überdenken Sie auch einmal andere Varianten.
Mit dem Auto ist man flexibel, kann Pausen selbst bestimmen und hat alles Notwendige dabei. Leider haben viele kleine Kinder kein Sitzfleisch, wodurch eine Fahrt sehr nervenaufreibend sein kann. Wenn die Kleinen schon am Ortsausgang quengeln, fürchtet man sich vor den nächsten 400 km. Staus können in der Sommerhitze zur großen Geduldprobe werden. Im Winter führt das Wetter oft zu unerwarteten Verzögerungen auf der Straße. Wichtig ist, Kinder immer richtig zu sichern (im Kindersitz), sie vor der Sonne zu schützen und genügend Pausen einzulegen, in denen sie sich austoben können. Wie Sie auch bei der längsten Autofahrt die Nerven bewahren, können Sie auch hier lesen.
hilft in diesem Falle wirklich die Nerven einmal, Nerven zu sparen - nämlich gestressten Eltern. Denn Euro- und Intercityzüge führen eigene Kinderabteile, so dass sich Eltern nicht von genervten Blicken Mitreisender quälen lassen müssen. Nachteilig ist die Gepäckschlepperei oder dass es am Tag zuvor aufgegeben werden muss. Die Bahn bietet Ermäßigungen für Kinder und spezielle Familienangebote. Vor Ort können Sie sich ein Auto mieten. Beachten Sie aber die Kosten - und denken Sie an Kindersitze!
sind meist die teuerste Variante. Dafür ist man schneller am Urlaubsort. Ungünstige Abflugs- oder Wartezeiten können allerdings die Urlaubsstimmung trüben. Denken Sie auch an einen vorzeitigen Rückflug im Fall einer plötzlichen Erkrankung. Es lohnt sich auch, zuvor die Kinderangebote der Fluglinien zu vergleichen. Einige haben einen tollen Kinderservice (Breimenü, Kinderwagen an Bord, extra Spielräume auf Flughäfen,...). Beim Starten und Landen sollte Ihr Kind schlucken (stillen, trinken, nuckeln), um den Druckausgleich besser zu verarbeiten.
ist die preiswerteste Variante und macht großen Spaß. Denn wenn Sie gerne Radfahren, können Sie das auch mit Ihren Kindern tun! In einem guten Fahrradanhänger sitzen die Kinder sicher und bequem. Allerdings sollten auch hier die Strecken nicht zu lang sein und Pausen eingelegt werden. Trotz "Kofferraum" muss man beim Gepäck sparsam sein. Ein Fahrrad ist ein "Ausflugsmittel", aber kein Transportmittel. Das Wetter sollte warm, aber nicht zu heiß sein, und eventuelle Zwischenstopps und Übernachtungen sollten eingeplant werden.